Karnevalssitzung des MGV Winterscheid am 17.01.2026
200 kostümierte Jecken strömten voller Vorfreude in die Feuerwehrhalle in Winterscheid, die von der Feuerwehr und dem MGV in den Gürzenich von Winterscheid umgebaut worden war.
Die Sitzungspräsidenten Stephan Noll und Ingo Ennenbach eröffneten die Sitzung um 19:11 Uhr und führten humorvoll, unter musikalischer Begleitung von Kapellmeister Markus Kolf, durch das Programm.
Zunächst stürmte das Kinderprinzenpaar Nora I. und Joel I. samt Gefolge auf die Bühne und gewann die Herzen der Jecken im Sturm. Sie sicherten sich somit die Gefolgschaft der Narren für den Rest der Session!
Ab da ging es Knall auf Fall:
Die Bröltalpänz und die Blue Girls zeigten mit Show- und Gardetanz, dass es sich hierbei um Leistungssport und Akrobatik pur handelt.
Frank Unglauben ging als „Wöngteschter Hofnarr“ auf die Bühne und wusste durch gezielte Pointen zur Kommunalpolitik zu überzeugen.
Anschließend zeigte die Jugendgruppe von Rot-Weiß Hänscheid, was sie tänzerisch draufhaben und dass sie zu Tanzjuwelen heranreifen.
Das Duo Rebecca & Larissa (Meike und Levke Löwensen) wusste mit einer Parodie auf Influencerinnen und die Jugendsprache das Publikum zu begeistern.
Nach dem Bröltaler Musikverein, der mit ausgewählter Stimmungsmusik den Saal zum Toben brachte, verzällten „et Weiherblöömchen“ (Sylvia Guth) und Claudia vom Backshop (Claudia Giese) das Neuste aus dem Dorf.
Die „Gelben Säcke“ verwandelten Blecheimer und Mülltonnen zu Musikinstrumenten und erzeugten damit einen Rhythmus, bei dem jeder mitmuss! Die Gruppe „Edelmetall“ setzte mit ihren Blasinstrumenten ein zusätzliches musikalisches Highlight.
Freddy Vonesser und Ralf Nahs vom MGV brachten eine Parodie auf Montserrat Caballè und Luciano Pavarotti mit dem Lied „20 cm“ und damit den Saal zum Toben.
Der anschließende Auftritt der MGV-Showtanzgruppe wurde in schwarzen und weißen Strumpfhosen aufgeführt, mit der Besonderheit, dass jeder Sänger sich mit dem Nachbarn eine Strumpfhose teilen musste. Ein Genuss in Schwarz und Weiß.
Der krönende Abschluss gehörte der Garde-Tanzgruppe Rot-Weiß Hänscheid, die mit ihren akrobatischen Wurfeinlagen sowohl die Deckenhöhe testete, als auch den Saal zum Kochen brachte.
Ein großes Dankeschön geht an Alexander Müller mit seiner Crew, die für die phantastische Beleuchtung und Akustik, unterstützt von Karl-Heinz-Firnbach, gesorgt haben.
Ein wundervolles Publikum – eine grandiose Stimmung – ein unvergesslicher Abend!!
Der Männergesangverein hat am 21.09.2025 im Kölner Dom gesungen.
Ein Traum vieler Sänger wurde wahr!
Am Sonntag den 21.09.2025 begaben sich die Sänger des MGV mit ihren Frauen bereits am frühen Vormittag auf große Fahrt Richtung Köln. Unser Sangesbruder Alfred Steinheuser hatte in Gesprächen mit dem Domkapitel und Frau Elisabeth Hürten erreicht, dass der Chor die Messe am Sonntagmittag um 12.00 Uhr mit mehreren Liedern mitgestalten durfte.
Wir trafen uns an der Kreuzblume vor dem Dom und wurden von dort zu einem Raum geführt, in dem wir die entsprechenden Lieder ansingen konnten.
Gegen 11.30 Uhr versammelten sich die Sänger auf dem Chorpodest im südlichen Hauptschiff des Kölner Domes.
Zu Beginn der Messe sang der Chor das Lied “Herr, du lädst uns ein zum Gebet“. Es folgten die Lieder „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ zur Gabenbereitung, „Tebje Pajom“ zum Friedensgruß und das „Dankeslied“ nach der Kommunion.
Am Ende der Messe bedankte sich Herr Domkapitular Günter Assenmacher bei dem MGV und ermunterte die Besucher der Heiligen Messe zum Applaus.
Für uns Sänger stellte der Auftritt im Dom ein einzigartiges Erlebnis dar, an das wir uns noch häufig und gerne erinnern werden. Eine solche Klangfülle haben wir als Chor bisher noch nicht erlebt!
Doch mit der Messe war für die Sänger der Tag noch nicht vorbei:
Gegen 16.00 Uhr versammelten sich die Sänger gemeinsam mit ihren Frauen im Gasthof „Zur Post“ der Familie Halber. Dort beendete der MGV diesen denkwürdigen Tag mit einem gemeinsamen Essen und dem ein oder anderen Kaltgetränk.
Anzumerken ist, dass bei diesem Ausflug nach Köln lediglich ein Sänger verloren ging, nachdem er den Zug Richtung Hennef verpasst hatte. Er traf aber zur Freude seiner Frau und aller Sänger mit leichter Verspätung beim gemütlichen Abend in der Gaststätte „Zur Post“ ein.
Der MGV bedankt sich bei seinem Sangesbruder Alfred Steinheuser für die Organisation dieses Tages, bei Frau Elisabeth Hürten und dem Domkapitel, die den Auftritt in der Messe erst ermöglicht haben.

